Endlich Unendlich

Deutschland, Österreich 2022

Inhalt
Der Tod markiert für jeden Menschen eine ultimative Grenze. Sie zu verschieben oder aufzuheben, ist ein uralter Wunsch. Können wir uns diesen Wunsch mit den heutigen technischen und wissenschaftlichen Möglichkeiten erfüllen? Im Transhumanismus treffen sich verschiedene Ansätze, genau das zu tun: den Körper mit individuellen Ernährungs- und Trainingsplänen optimieren, Alterungsprozesse von Zellen gentechnisch aufhalten, Körper und Gehirn durch Implantate erweitern und erneuern. Wer stirbt, bewahrt sich durch Kryokonservierung die Hoffnung, zu einem späteren Zeitpunkt weiter zu existieren. Der Dokumentarfilm stellt Akteur*innen des Transhumanismus vor und gewährt Einblicke in ihre Motive und persönlichen Überzeugungen. Er fragt zudem nach den gesellschaftlichen Folgen: Wie verändert sich die Zivilisation, wenn die Medizin die Lebensspanne von Menschen deutlich erweitern kann? Was bedeutet das für die Innovationskraft, wer kann sich die teuren Behandlungen leisten? Der Film kombiniert die weitreichenden Visionen der Protagonist*innen mit Bildern aus ihrer Lebensrealität – eine gute Gelegenheit, um nach der Positionierung des scheinbar neutral erzählenden Films zu fragen. Und eine hervorragende Grundlage, um Erwartungen an die Medizin einer zukünftigen Welt zu formulieren.
Regie
Stephan Bergmann
Länge
95 Min.
Altersempfehlung
Ab 16 Jahren
Klasse
ab 11. Klasse
Fächer
Philosophie, Ethik, Religion, Biologie, Physik, Politik, Geschichte, Sozialkunde
Themen
Sterben, (Un-)Sterblichkeit, Transhumanismus, Zukunftsvisionen, Technik/neue Technologien, Selbstbild des Menschen, Endlichkeit, Cyborg, künstliche Intelligenz, Gesundheit, soziale Ungleichheit
Verfügbare Sprachfassungen
Omdt.Untertitel