Sonderreihen

MFG-Filmtour

Medien- und Filmgesellschaft

Die MFG Baden-Württemberg ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und des Südwestrundfunks und unterstützt kulturell herausragende Filmproduktionen aus dem Südwesten. Gemeinsam mit der MFG zeigt die SchulKinoWoche Filme, die durch Schauspieler*innen oder auch Fachkräfte der Sozialen Arbeit begleitet werden.

Spielfilm: Schwimmen

Nach der Scheidung ihrer Eltern zieht sich die 15-Jährige Elisa immer mehr zurück. In der Schule wird sie zur Außenseiterin, die auf perfide Weise von ihren Mitschülern gemobbt wird. Um damit umzugehen beginnt sie, ihr Alltagsleben zu filmen. Als die abenteuerlustige Anthea in ihre Klasse kommt, entwickelt sich eine enge, aber komplizierte Freundschaft. Ein Film, der mit viel Feingefühl die Komplexität und den Schmerz des Heranwachsens zeigt.

Auf der Filmseite  sehen Sie die Termine für Schwimmen.

Dokumentationsfilm: Von Muslim zu Muslim

Die Dokumentation gibt einen Einblick in den innerislamsichen Diskurs. Ron W. aus Berlin und Mustapha L. aus Frankfurt, zwei muslimische Männer, stellen sich Tag für Tag den Radikalisierungsprozessen in Schulen und Moscheegemeinden. Der Film zeigt auf sehr eindrückliche Weise den Kampf um die Herzen der nächsten Generationen von Muslimen in Deutschland und die Frage nach der Vereinbarkeit des Glaubens mit der Demokratie.

Auf der Filmseite sehen Sie die Termine für Von Muslim zu Muslim.


LKK-Tour: Als die Bilder laufen lernten

Bewegte Bilder umgeben uns heute überall und ständig. Laufen gelernt haben sie erst vor genau 125 Jahren, mit der Erfindung des Films und den ersten Kinovorstellungen. Die Anfänge des bewegten Bildes und der Filmkunst drohen allmählich in Vergessenheit zu geraten. In diesem Programm soll an frühe, berühmte Künstler der Leinwand erinnert werden, an Charles Chaplin, Laurel und Hardy, Buster Keaton und andere, die im Kino nur noch selten zu erleben sind. Mit einer Zusammen­stellung von Kurzfilmen der 1920er Jahre will die Tour des LKK – Landesverband Kommunale Kinos Baden-Württemberg zum wiederholten Mal die Filmgeschichte während der SchulKinoWoche lebendig machen. Und wie es in den Anfängen des Kinos üblich war, wird das kurzweilige Programm live am Kla­vier begleitet. Die Pianistin Barbara Lenz ist Musiklehrerin und renommierte Stumm­filmpianistin. Sie ist u.a. die Gründerin des Schüler­stummfilmorchesters „Musikamo“.

Die Filmlegenden „Laurel und Hardy“

Allen Veranstaltungen geht eine kurze, altersgerechte Einführung voraus, filmge­schichtlich und speziell zu den ausgewählten Kurzfilmen. Im Anschluss an das ca. 60minütige Programm erzählt Bar­bara Lenz von der frühen Darbietungsform des Kinos und beantwortet Fragen zur Arbeit einer Stummfilmpianistin. Zu angemeldeten Schulklassen werden wir rechtzeitig persönlichen Kontakt aufnehmen, um die genaue Film­auswahl und seine Darbietungsform mit den Bedürfnissen des jeweiligen Publikums abzustimmen.

Im elften Jahr trägt der LKK – Landesverband Kommunale Kinos Baden-Württemberg jährlich mit einem ungewöhnlichen Film, dazu einen besonderen Gast oder einem Begleitprogramm zur SchulKinoWoche bei. Auf der Reise durch Baden-Würt­temberg werden Kommunale Kinos besucht, aber auch einzelne Programmkinos in Klein- und Mittelstädten, allesamt Kinos, deren Beitrag zum kulturellen Leben von Städten und Gemeinden heute wichtiger ist denn je.

Auf der Filmseite sehen Sie die Termine für die LKK-Tour.


Weitere Sonderreihen

Wissenschaftsjahr 2020 – Thema Bioökonomie

Während die Weltbevölkerung wächst und unser Lebensstandard steigt, stehen wir weltweit vor ökologischen Herausforderungen. Dazu zählen der menschengemachte Klimawandel, die Vermüllung der Meere, schwindende landwirtschaftliche Nutzflächen und zur Neige gehende fossile Rohstoffe. Dies macht es notwendig, dass wir unsere heutige erdölbasierte Wirtschaftsform wandeln – hin zu einer nachhaltigen Nutzung nachwachsender Rohstoffe: der Bioökonomie!

Unter diesem Überbegriff werden eine Vielzahl von Denk- und Handlungsansätzen gebündelt, die auf eine biobasierte Wirtschaftsweise abzielen. Kosmetik aus Algen, Kleidung aus Holzfasern, Fleisch aus dem Bioreaktor – es gibt unzählige Beispiele, wie biobasierte Materialien fossile und umweltschädliche Rohstoffe ersetzen könn(t)en. Das Wissenschaftsjahr 2020 – Bioökonomie trägt dieses Schlüsselthema des 21. Jahrhunderts in die Öffentlichkeit.

Auch im Filmprogramm geht es um grundlegende Zukunftsfragen: Wie werden wir die wachsende Weltbevölkerung ernähren, wie wollen wir den notwendigen Umstieg auf eine klimaneutrale Welt gestalten? Welchen Beitrag kann die Bioökonomie hierzu leisten? Hier trifft der Erfindergeist der Wissenschaft auf die erzählerische Fantasie von Filmemachern!

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Sie tragen als zentrales Instrument der Wissenschaftskommunikation Forschung in die Öffentlichkeit und unterstützen den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft.

Das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr umfasst folgende Filme:


17 Ziele – EINE Zukunft

Klimawandel, Meeresverschmutzung, Konsum, Flucht und Migration sind Themen, die uns alle etwas angehen. Was kann unser Beitrag zum Klimaschutz, zu fairen Standards in der Arbeitswelt und gegen die Verschmutzung der Meere sein?
Überzeugt davon, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen, haben alle Staaten der Erde einen Welt-Zukunfts-Vertrag geschlossen: Die Agenda 2030. Die 17 Ziele halten fest, welche Veränderungen notwendig sind, damit ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist und Kinder und Jugendlichen von heute im Jahr 2030 in einer nachhaltigen, gerechten Welt leben können.

Ein Programm aus sieben ausgewählten Filmen beschäftigt sich mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, mit dem Ist-Zustand, mit Bedürfnissen heutiger und kommender Generationen, regt dazu an gemeinsam hinzuschauen, kritisch zu hinterfragen und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zu erkunden.

Das Sonderprogramm 17 Ziele umfasst folgende Filme:

Für alle Filme stellt VISION KINO in Kooperation mit ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung. Das Material besteht aus je einem Unterrichtsheft mit Arbeitsblättern und einer PowerPoint-Präsentation mit Bildmaterial und Filmausschnitten.

Werdet Botschafter*innen für nachhaltige Entwicklung und gewinnt eine Überraschung für die ganze Klasse!
Hat euch das Filmerlebnis inspiriert? Was hat euch besonders gefallen? Was habt ihr zu den Themen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung erfahren? Und was wollt ihr an andere weitergeben?
Schickt uns eure Eindrücke und Inspirationen! Teilt anderen Klassen eure Erkenntnisse mit – vielleicht in Form einer Plakat-Collage oder einer kleinen filmischen Reportage und werdet so zu Botschafter*innen für die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung! Oder macht euch auf die Suche nach Foto-Motiven, die eines oder mehrere Themen der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung symbolisieren. Nehmt eure Schule unter die Lupe: Wie nachhaltig ist sie und was könnte noch verbessert werden?
Ob gemeinsam mit der ganzen Klasse, in Kleingruppen oder alleine: Schickt uns eure kreativen Botschaften an info@17ziele.de und beschreibt dazu kurz (max. ½ Seite), welche/s Ziel/e ihr damit verbindet. Bitte vergesst dabei nicht anzugeben, welcher der Filme eure Botschaft inspiriert hat, von welcher Schule und aus welcher Klasse ihr kommt. Einsendeschluss: 4 Wochen nach eurem Kinobesuch.

Weitere Informationen finden Sie hier.


bpb Sonderreihe: 30 Jahre Deutsche Einheit

1989 trug die friedliche Revolution von hunderttausenden DDR-Bürger*innen zum Fall der Mauer bei. Die Ereignisse ebneten den Weg für die ersten freien Wahlen in der DDR und führten am 3. Oktober 1990 schließlich zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten.

Das Sonderprogramm richtet seinen Blick auf die bewegte Zeit rund um die Deutsche Einheit. Drei Spiel- und Animationsfilme thematisieren die historischen Ereignisse aus den unterschiedlichen Perspektiven von Kindern und Jugendlichen, Funktionären, Grenzsoldaten, Bürgerinnen oder Bürgerrechtlerinnen. Sie erzählen von der Politisierung und dem Aufbegehren der Jugend. Sie zeigen, wie die Menschen große Risiken auf sich nahmen und für Reisefreiheit, Selbstbestimmung und die Demokratisierung der DDR protestierten.

Die Filme verdeutlichen den Umbruch sehr eindrücklich, deuten aber auch das Konfliktpotenzial an, das die Wiedervereinigung mit sich brachte und ermöglichen die Diskussion über die historischen Ereignisse in den Jahren 1989 und 1990 aus damaliger und heutiger Sicht.

Das Sonderprogramm 30 Jahre Deutsche Einheit umfasst folgende Filme: