Sonderreihen der SchulKinoWoche 2018

Hier finden Sie eine Übersicht der Sonderreihen, welche während der SchulKinoWoche 2018 angeboten werden.


MFG-Filmtour: Haus ohne Dach | mit zwei Hauptdarstellern



Klassenstufe: 10–13 | Länge: 117 Min. zzgl. Filmgespräch | Gäste im Kino: Hauptdarsteller Mina Sagdiç und Murat Seven

Sie sind in Deutschland aufgewachsen – doch nach dem Tod ihrer Mutter müssen die drei Geschwister Liya, Jan und Alan durch die Türkei und Kurdistan reisen, um den letzten Willen ihrer Mutter zu erfüllen: ein Begräbnis neben ihrem Ehemann. Islamismus, Terrorismus und familiäre Macho-Traditionen machen die Reise nicht einfacher. mehr zum Film erfahren

Die beiden Hauptdarsteller Mina Özlem Sagdiç und Murat Seven kommen aus Berlin, um im Kino über die Dreharbeiten und ihren persönlichen Zugang zu diesem Film zu berichten.


LKK-Tour: Die Abenteuer des Prinzen Achmed | mit Live-Klavierbegleitung



Klassenstufe: 1–6 | Länge: 66 Min. zzgl. Einführung und Filmgespräch | Gast im Kino: Musikerin Barbara Lenz

Der Silhouettenfilm aus dem Jahr 1926erzählt von der abenteuerlichen Reise des Prinzen Achmed, die am Hofe des großen Kalifen beginnt. Der Film von Lotte Reiniger gilt als einer der schönste Scherenschnittfilme der Welt. Ein ganz besonderes Erlebnis ist es, ihn mit der Live-Musikbegleitung der Pianistin Barbara Lenz zu sehen. Die Musikerin und Musiklehrerin führt in den Film ein und beantwortet auch anschließend Fragen, z.B. zu ihrer Arbeit als Stummfilmpianistin. mehr zum Film erfahren


Kurzfilm-Programm „Integration“ | mit Filmgespräch



Klassenstufe: 5–7 | Länge: ca. 90 Min. (inklusive Filmgespräch) | Gast im Kino: Filmreferent/in der SchulKinoWoche

Wir haben sieben Kurzfilme zusammengestellt, die im weitesten Sinne das Thema „Integration“ beleuchten. Erst kommt die Flucht, die Aufnahme in einem fremden Land – und dann? Spannend dabei: Die Filme arbeiten mit unterschiedlichen Animationstechniken bis hin zu Dokumentarfilmen und stammen aus unterschiedlichen Ländern. Durch das Filmgespräch mit unseren Filmreferenten erhalten die Schülerinnen und Schüler einen neuen, erweiterten Blick auf Integration. mehr über die Kurzfilmrolle erfahren


Weitere Sonderreihen


Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft

In der Autowerkstatt hat der Computer den Schraubenschlüssel als wichtigstes Werkzeug längst abgelöst. Aber wie wird es in Zukunft sein? Vielleicht so: Ein Roboter nimmt die Schadensmeldung entgegen, bestellt Ersatzteile und plant die Werkstattzeiten. Den übrigen Papierkram erledigt ein vollautomatisiertes Büro.

Wo bleiben in diesem Szenario die Menschen? Welche Rolle spielen sie in einer Arbeitswelt, in der auch komplexe Prozesse in Algorithmen aufgelöst und automatisiert werden? Welche neuen Aufgaben und Berufe entstehen, wo und unter welchen Umständen werden wir in Zukunft arbeiten?

Im Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft geht es darum, die Antworten der Forschung auf diese und viele weitere Fragen für möglichst viele Menschen erfahrbar zu machen.

Das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr ermutigt die Zuschauer/innen, über vertraute Berufsbilder hinauszudenken und fordert dazu auf, die eigene Rolle in der Arbeitswelt von morgen zu hinterfragen. Es ergänzt Projekte zur Berufsorientierung und verschafft Schüler/innen Gelegenheiten, ganz grundsätzlich nach der Bedeutung von Arbeit zu fragen.

Das Filmprogramm zum Wissenschaftsjahr umfasst folgende Filme:


Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD).

Weitere Informationen unter: www.wissenschaftsjahr.de
Begleitmaterialien zum Download finden Sie unter: www.visionkino.de/wissenschaftsjahr2018

17 Ziele - EINE Zukunft. Das Filmprogramm zu den Zielen für nachhaltige Entwicklung

Armut, Hunger, Flucht, Migration und Klimawandel sind Themen, die uns alle etwas angehen. Was kann unser Beitrag zum Klimaschutz, zu fairen Standards in der Arbeitswelt und gegen Hunger und Armut sein?

Überzeugt davon, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen, haben alle Staaten der Erde einen Welt-Zukunfts-Vertrag geschlossen: Die Agenda 2030. In 17 Zielen wurde festgehalten auf welche Veränderungen wir angewiesen sind, damit ein gutes Leben für alle Menschen möglich ist und Kinder und Jugendliche von heute im Jahr 2030 in einer nachhaltigen, gerechten Welt leben können.

Das Programm beschäftigt sich am Beispiel von vier ausgewählten Zielen für nachhaltige Entwicklung mit dem Ist-Zustand, mit Bedürfnissen heutiger und kommender Generationen, regt dazu an gemeinsam hinzuschauen, kritisch zu hinterfragen und die eigenen Gestaltungsmöglichkeiten zu erkunden.

Das Sonderprogramm 17 Ziele umfasst folgende Filme:

Für alle Filme stellt VISION KINO in Kooperation mit ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung pädagogisches Begleitmaterial zur Verfügung. Das Material besteht aus je einem Unterrichtsheft mit Arbeitsblättern und einer PowerPoint-Präsentation mit Bildmaterial und Filmausschnitten.



Weitere Informationen finden Sie hier.

bpb Sonderreihe „Konflikte in der offenen Gesellschaft“

Das Zusammenleben in einer „offenen“, toleranten Gesellschaft ist geprägt durch eine Bandbreite an Lebensentwürfen, Identitäten und Meinungen – geschützt durch eine Verfassung, die Gewaltenteilung, Meinungs- und Versammlungsfreiheit garantiert und zu religiöser Neutralität verpflichtet. Sie wird dennoch durch Regeln, Konventionen und Institutionen strukturiert, die diese verschiedenen Freiheiten auch begrenzen. Diese Grenzen werden in einer offenen Gesellschaft kontinuierlich debattiert, ergeben aber auch Konflikte, die bedrohlich werden können und die Idee der offenen Gesellschaft in Frage stellen. Die Linien, an denen Konflikte ausgetragen werden, verschieben sich ständig: Sie zeigen die Befindlichkeiten und Gründe für das Wohl- und Unwohlbefinden unterschiedlicher Menschen.

Das Programm umfasst eine Filmauswahl, die unterschiedliche Konflikte thematisiert, die alle in einer pluralistisch-demokratischen Gesellschaft verhandelt und ausgetragen werden. Wer gehört dazu, wer nicht und wer bestimmt dies? Wer und wie dürfen wir sein? Wo liegt die Grenze zwischen privater und öffentlicher Sphäre? Was macht uns frei? Was oder wer bedroht unsere Freiheit?

Richard ist ein Spatz und lebt als Storch, doch wird von seiner Storchenfamilie nicht als solcher anerkannt. Der Animationsfilm ÜBERFLIEGER – KLEINE VÖGEL, GROßES GEKLAPPER erzählt in einer turbulenten Geschichte, wer oder was bestimmt, wer man selber ist und ob man dazugehört.

Das französische Filmdrama DER HIMMEL WIRD WARTEN zeigt, wie sich ein Mädchen radikalisiert und für den Dschihad in Syrien angeworben wird, während ein anderes Mädchen den Weg in ihr Leben in ihrer Familie in Frankreich zurückfindet.

Der Dokumentarfilm PRE-CRIME zeigt ein Szenario, in dem ein Algorithmus kriminelles Handeln voraussagen soll. Unser Profil persönlicher Daten wird zu einer Falle, unsere Freiheit einem gesteigerten Sicherheitsbedürfnis geopfert.


FILM - a language without borders

Film hat eine grenzenlose Sprache und verbindet dadurch Menschen, unabhängig von deren Herkunft, Alter, Gender und Lebenserfahrung. Migrationsgesellschaften, die in Folge politischer und sozialer Prozesse wie Industrialisierung, Kolonisierung, Mediatisierung und Globalisierung entstanden sind, sollten diese Kraft des Films nutzen. Aus diesem Ansatz heraus entwickelte Vision Kino zusammen mit dem Britischen Filminstitut und dem Dänischen Filminstitut das vorliegende Programm aus acht europäischen Kinder- und Jugendspielfilmen und drei Kurzfilmklassikern. Die Filmauswahl wird ergänzt durch Unterrichtsmaterialien, die Schüler*innen und Lehrer*innen Raum für Emotion, Identifikation und die gemeinsame Auseinandersetzung mit europäischen Filmen eröffnen.
Die filmdidaktische Begleitforschung untersucht, welche Zugänge die gewählten Filme den Kindern und Jugendlichen zum gemeinsamen Filmerleben und zum interkulturellen Lernen bieten. Die aus den drei Ländern zusammengeführten Ergebnisse bilden den Ausgangspunkt für die Verbreitung des Programms in weiteren europäischen Ländern.

Kofinanziert durch das Programm Creative Europe Media der Europäischen Union.



Das Filmprogramm zu „FILM – a language without borders“ umfasst folgende Filme:

DEUTSCH LERNEN MIT FILMEN: sehen, verstehen & besprechen

Kinofilme für Schulklassen mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen

In einem Pilotprojekt hat VISION KINO – Netzwerk für Film und Medienkompetenz im Frühjahr 2016 die Eignung ausgewählter Kinder- und Jugendfilme sowie der dazu gehörigen medienpädagogischen Unterrichtsmaterialien für den Einsatz im Schulunterricht mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen untersucht. Zu sechs Filmen, die als besonders geeignet ausgewählt wurden, stehen Materialien für den Unterricht zur Verfügung, die im Pilotprojekt mit Berliner Willkommensklassen erprobt und in Zusammenarbeit mit den Pädagog/innen bearbeitet wurden.

Der Eintrittspreis für Klassen mit neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen beträgt bei entsprechend gekennzeichneten Veranstaltungen und nach Absprache mit den Kinos 1€.


Zu den Filmen gibt es ergänzendes Begleitmaterial zum Download: