Made in Bangladesh

Frankreich, Bangladesch, Dänemark, Portugal 2019

Inhalt
Als Näherin in einer Textilfabrik verdient Shimu das Geld für sich und ihren Mann Sohel. Die Bedingungen sind prekär: Überstunden bis in die Nacht hinein, fehlende Lohnzahlungen, sexuelle Diskriminierung. Als in der Fabrik ein Feuer ausbricht und eine Kollegin ums Leben kommt, will Shimu nicht länger zusehen. Mit Hilfe von Nasima Apa, die Frauen im Kampf um ihre Arbeitsrechte unterstützt, möchte sie eine Gewerkschaft gründen. Sie fordert Schadenersatz für Moynas Familie, Arbeits- und Kündigungsschutz für sich und ihre Kolleginnen. Bestärkt durch die Möglichkeit, für ihre Rechte einstehen zu können, wird Shimu zur politisch handelnden Frau. Als der Fabrikleiter jedoch von den Plänen erfährt, droht er mit Kündigung. Auch Sohel geht der Einsatz seiner Frau zu weit. Mit jedem Tag wird das Risiko für Shimu und die anderen Frauen größer. Bald hat sie nicht nur die Männerwelt gegen sich, sondern auch keinen Rückhalt unter den Kolleginnen mehr. Doch für Shimu gibt es kein Zurück: Sie weiß, dass sie die Gewerkschaftsgründung durchsetzen muss, um weitere Gefahren abwehren zu können.
Regie
Rubaiyat Hossain
Länge
95 Min.
Altersempfehlung
Ab 14 Jahren
Klasse
8.-12. Klasse
Fächer
Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Wirtschaft, Politik, Religion, Ethik
Themen
Textilindustrie, Arbeitsrecht, Gewerkschaftsarbeit, Sozialpolitik, Ausbeutung, Kapitalismus, Patriarchat, Lieferketten(-gesetz)

Spielzeiten

23.06.2022