Das Sams – Der Film


FilminfoInhaltFilmische UmsetzungAnknüpfungspunkte für die pädagogische ArbeitTrailer
Das Sams - Der Film
Regie: Ben Verbong
Buch: Paul Maar, Ulrich Limmer nach den Kinderbüchern von Paul Maar
Länge: 100 Min
FSK: ohne Altersbeschränkung
Genre: Literaturverfilmung, Kinderfilm
Klasse: 1. bis 5. Klasse
Fächer: Vorfachlicher Unterricht, Deutsch, Sachkunde, Kunst, Musik, Religion, Lebenskunde
Schlagwörter: Wünsche und Träume, Mut, Selbstbewusstsein, Magie, Selbstwirksamkeit, Eifersucht, Rivalität
Verleih: Weltkino Filmverleih
Jahr: 2001
Begleitmaterial

Kurzbeschreibung:
Das Sams ist zurück! Anlässlich des 80. Geburtstags von Autor Paul Maar kommt „Das Sams – Der Film“ erneut in die Kinos. Der Kinderfilmklassiker von 2001 hat nichts von seinem Charme verloren, so dass neue Kindergenerationen sich daran erfreuen können, wie das vorlaute, quirlige Sams den Alltag des braven, etwas schüchternen Regenschirmkonstrukteurs Herrn Taschenbier gehörig durcheinanderwirbelt.

Am Montag kam Herr Mon, am Dienstag war Dienst, Mittwoch war die Mitte der Woche, am Donnerstag hat’s gedonnert, am Freitag hatte Herr Taschenbier frei und am Samstag? Am Samstag kam das Sams. Klein, etwas dicklich, rote Strubbelhaare, Rüsselnase und lauter blaue Punkte im Gesicht, erklärt das Sams Herrn Taschenbier zu seinem Papa. Das bringt den Alltag des braven Regenschirmkonstrukteurs gehörig durcheinander. Denn so ein Sams ist nicht leicht zu bändigen. Es macht ständig Unfug, redet unaufhörlich und futtert alles auf, was ihm in die Finger kommt. Doch die blauen Punkte haben es in sich: es sind Wunschpunkte. Aber wünschen will gelernt sein, und bevor Herr Taschenbier entdeckt, mit Bedacht zu wünschen, hat er mit Eisbären in der Wohnung und anderen Unannehmlichkeiten zu tun.
16 Jahre nach seiner Uraufführung hat der charmante Kinderfilmklassiker nichts von seinem Zauber eingebüßt. Anlässlich des 80. Geburtstags von Autor Paul Maar kommt „Das Sams – Der Film“ erneut in die Kinos, in einer digital überarbeiteten Fassung. Maar hat aus den ersten drei Bänden der Buchreihe selbst das Drehbuch für den Film verfasst und erzählt für die Kinoleinwand rasant und witzig, ohne den Bogen zu überspannen. Die hervorragende Besetzung, allen voran Ulrich Noethen als Herr Taschenbier und ChrisTine Urspruch als Sams tun ein Übriges, dass der Film kleinen und auch großen Zuschauern/innen großes Vergnügen bereitet, ohne sich in oberflächlichen Gags zu erschöpfen.
Wünsch dir was! Ausgehend von dieser Aufforderung können die Kinder angeregt werden, über ihre Wünsche nachzudenken. Was unterscheidet kleine von großen Wünschen und was kann oder sollte man selbst dazu tun, damit Wünsche in Erfüllung gehen? Ergänzend können sie ihren Lieblingswunsch in einem selbstgemalten Bild festhalten, wie vom Sams im Abspannlied vorgeschlagen wird. Neben den Themen Familie, Freundschaft und Vertrauen bietet die Eifersucht des Sams auf Frau März einen weiteren Anknüpfungspunkt, um mit Kindern ins Gespräch zu kommen. Wer war schon einmal eifersüchtig und auf wen? Was kann man tun, um mit diesem Gefühl besser klarzukommen? Ältere Grundschulkinder können Charakterisierungen der beiden sehr gegensätzlichen Protagonisten, des schüchternen, zurückhaltenden Herrn Taschenbier und des vorlauten, wilden Sams verfassen und sich Situationen überlegen, in der die eine oder die gegenteilige Eigenschaft von Vorteil ist.