Plastic Planet

Inhalt

Kunststoffe sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Ein Blick in die Küche oder ins Kinderzimmer zeigt: Plastik ist überall. Jedes Jahr werden weltweit mehr als 200 Millionen Tonnen Plastik hergestellt. Dahinter steht eine riesige Industrie, die allein in Europa etwa 2 Millionen Menschen beschäftigt. Der Markt für Verpackungsmaterialien macht dabei einen Großteil aus. Im Jahr 2007 wurden in Deutschland 2,6 Millionen Tonnen Kunststoffverpackungen verbraucht, von denen etwas mehr als die Hälfte in die Wiederverwertung gelangten. Die andere Hälfte landete im Restmüll, wo sie nun gar nicht oder nur extrem langsam verrottet. Zu 80 Prozent gelangt dieser Müll über Flüsse ins Meer, tötet Tiere oder wird von Fischen gefressen. Spuren von Plastik sind längst in die Nahrungsketten eingedrungen und lassen sich sogar im menschlichen Blutbild nachweisen, wie der österreichische Filmemacher Werner Boote in einem Selbsttest zeigt. Er untersucht, wie und warum es zum Siegeszug von Kunststoffen kam, aber vor allem will er zeigen, welche Gefahren durch ihre Herstellung und Nutzung für Mensch, Tier und Umwelt entstehen. Besonderes Augenmerk richtet er dabei auf das Bisphenol A, das in verschiedenen Kunststoffen enthalten ist und eine hormonelle Wirkung hat. 

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Weitere Informationen

Altersempfehlung: ab 14 Jahre
Klassenstufe: 11. bis 13. Klasse
Regie: Werner Boote 
Verleih: farbfilm Verleih
Produktionsland: Deutschland
Jahr: 2009
Laufzeit: 95 min

Themen

Ökologie, Wirtschaft, Individuum (und Gesellschaft), Globalisierung, Zukunft 

Unterrichtsfächer

Deutsch, Chemie, Biologie, Sozialkunde/Gemeinschaftskunde, Politik, Ethik 

Pädagogisches Begleitmaterial

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